Bildungshaus Schloss Puchberg
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Gesellschaft / Umwelt / Medien

Die Ökonomie der Angst

Foto: Molden Verlag

Die Ökonomie der Angst

Lesung und Vortrag im Spiegelsaal

Donnerstag, 26.11.2026, 19 bis 20.30 Uhr

46 freie Plätze
Radikalisierung, Autoritarismus, Kriegstreiberei, Xenophobie und Kontrollverlust: Wir alle spüren das nervöse Fieber. Es erinnert uns an längst vergangen geglaubte Zeiten. Oliver Rathkolb macht die Ursache an der "ersten und zweiten Turboglobalisierung" fest. Politische Umwälzungen, ökonomische Krisen und technologische Innovationen überfordern im Vorfeld des Ersten Weltkriegs wie auch heute die nationalen Gesellschaften und ihre politischen Eliten und rufen die Raubritter der Wirtschaft auf den Plan. Irrationale Fehlentscheidungen in der Politik, eine Polarisierung der Bevölkerung und das Gefühl der Marginalisierung des Einzelnen wecken eine Sehnsucht nach dem "starken Mann" und einfachen, oft gewaltvollen Lösungen für komplexe Probleme.
Steht uns ein neues autoritäres Zeitalter bevor? Der Vortrag bietet Orientierungswissen für Diskussionen und Entscheidungsprozesse in der Gegenwart. In einem hellsichtigen Epochenvergleich wird die weltweite Sehnsucht nach autoritären Strukturen analysiert und eine Geschichte des modernen Raubrittertums, von John D. Rockefeller bis Elon Musk, gezeichnet.

In Kooperation mit dem Fachbereich Gesellschaft und Soziales der Diözese Linz, gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung.

Organisation: Maria Zachhalmel

Referent*in

Univ.-Prof. DDr. Oliver Rathkolb

Univ.-Prof. DDr. Oliver Rathkolb