Bildungshaus Schloss Puchberg
Zurück zum Kursprogramm

Gesellschaft / Umwelt / Medien

Soziale Verteidigung

Foto: markolovric-pixabay.com

Soziale Verteidigung

Wie können sich Staaten noch (nicht-militärisch) verteidigen?

Donnerstag, 21.1.2027, 19 bis 20.30 Uhr

50 freie Plätze
Impulsvortrag und Diskussion

Der Vorwurf an pazifistische Menschen lautet oft: Soll man denn nichts tun? Die breite gesellschaftliche Wahrnehmung ist durchdrungen von der Logik der Gewalt, so dass Widerstand abseits des Militärischen fast ausgeblendet oder als chancenlos abgetan wird. Dabei gab es bereits in den 1960er Jahren Bemühungen, ein Konzept einer sozialen anstelle einer militärischen Verteidigung zu entwickeln. Ihre Ideen und Grundlagen beziehen sich auf gelebte Erfahrungen, u. a. auf den gewaltfreien Widerstand in Indien und die Methoden des Civil Rights Movement in den USA.
Eine Hinwendung zu einer umfassenden Kultur des Friedens muss die Logik einer militärisch gedachten Verteidigung überwinden. Wer Frieden will, muss für den Frieden arbeiten! Die Wahl der "Art der Auseinandersetzung" sollte nicht einseitig von gewaltbereiten Parteien getroffen werden dürfen.
Auf all diese Aspekte geht Lucia Hämmerle in ihrem Vortrag und einem anschließenden Gespräch ein.

In Kooperation mit dem Fachbereich Gesellschaft und Soziales der Diözese Linz, gefördert von der Österreichischen Gesellschaft für Politische Bildung.

Organisation: Maria Zachhalmel

Referent*in

Mag.a Lucia Hämmerle

Mag.a Lucia Hämmerle